Satzung: (§ 2)
Die Marine-Jugendgruppe will ihre Mitglieder zu verantwortungsbewussten, demokratischen
Staatsbürgern unter Pflege von Kameradschaft und Vaterlandsliebe und unter Wahrung
europäischen Kulturgutes erziehen.
Sie erstrebt weiter die Erweckung und Hebung des Interesses der Jugend an der Seefahrt und
deren Traditionen und der Bindung an die See, sowie der Ausbildung in der Seemannschaft, im
See- und Wassersport, ohne dass diese Ausbildung eine Berufsvorbildung im eigentlichen Sinne
darstellen soll.
Diese genannten Ziele sollen erreicht werden:
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Praxis:
Wir kümmern uns um unsere Mitglieder, die innerhalb der verschiedensten Altersgruppen
bei uns unter einem Dach leben. Dabei kommt es nicht darauf an, dass es sich um
Vereinsprobleme handelt.
Wenn man uns kennen lernt, dann kommt das Interesse von selbst. Wecken mussten wir noch
keinen - nur im Zeltlager mal. Wir bilden im Seesport aus, ohne dass wir darauf Wert legen,
dass unsere Mitglieder auch beruflich Seeleute werden. Einige haben diesen Weg gewählt.
Wir haben uns darüber gefreut, zumal der Kontakt weiterhin besteht. Bei der Berufswahl
unterstützen wir übrigens alle, egal was sie werden wollen.
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durch planmäßig betriebene Leibesübungen (Schwimmen, Rudern, Segeln, Turnen und Wandern)
unter ausdrücklicher Ablehnung einer vormilitärischen Ausbildung;
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Das kann man grundsätzlich so stehen lassen. Wir machen Seesport und messen uns darin
auch mit anderen Gruppen (mehr unter Seesport).
Auf den Ausschluss der vormilitärischen Ausbildung legen wir großen Wert.
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durch Pflege des Gruppensingens, insbesondere von Seemannsliedern;
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Ups, singen. Also, wir machen keine Gesangsstunden. Seemannslieder singen wir in der Gruppe
- auf freiwilliger Basis - bevorzugt am Lagerfeuer. Da wir auf unseren Törns manchmal
an den entlegensten Orten anlegen (da gibt es keinen Fernseher!) singen wir dann auch.
Und man soll es nicht glauben, fast alle singen mit. Freiwillig.
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durch Unterricht in der Seegeschichte. Durch Vorträge über Seegeltung, Schiffstechnik und
mit der Schifffahrt zusammenhängenden Fragen. Herstellung von Bastelarbeiten;
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Unterricht hört sich - für das was wir machen - zu sehr nach Schule an. Vorträge sind
doch diese Dinger, bei denen einer redet und die anderen zuhören müssen. Sowas machen wir
anders. Bei uns kann man vieles über Traditionen, Seerecht und Schiffsbau lernen. Wir
bilden für die verschiedenen Sportbootführerscheine aus. Da wir die praktische Ausbildung
mit eigenen Booten machen bietet es sich an, dass wir im Rahmen der Bootsreparaturen gleich
die Bootsbau-Ausbildung mit machen.
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durch Zusammenarbeit mit anderen anerkannten Jugendorganisationen.
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Naja, Zusammenarbeit und anerkannte Jugendorganisationen. Wir unternehmen immer wieder
etwas mit anderen Vereinen. Dass es sich um einen maritimen Verein handelt ist
dabei nicht Voraussetzung. Solange sich die Jugendlichen untereinander gut verstehen und
beide Seiten von den Treffen provitieren, sind wir da ganz offen.
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